Unsere Geschichte

In der aus früheren Zeiten noch existierenden Chronik wird die Geschichte und die Anfänge des Posaunenchores Fahrenbach, von der Entstehung 1901 bis in die 1960-er Jahre von Herrn Karl Kirschenlohr (Lohrbach) niedergeschrieben und festgehalten.

So heißt es „Im Jahre 1901 fanden sich damals unter dem Ortsgeistlichen Pfarrer Kappes jugendliche Männer...“ um einen Posaunenchor zu gründen. Die Anregung stammte aus Besuchen eines ehemaligen Fahrenbachers Adolf Schumacher, der in Meckesheim- Mönchzell als Ratschreiber tätig war – und mit seinen Besuchen und den Posaunenchorlern aus Meckesheim die Idee nach Fahrenbach 1900 / 1901 trug.

Die neun mutigen Männer, die Gründungsmitglieder stellten sich den Hürden der Instrumentenbeschaffung, dem Fleiß des Übens und der Bereitschaft Zeit und Kraft in ihre Sache zu investieren (Ludwig Ebel, Adam Eiermann, Wilhelm Kirschenlohr, Ludwig Münch, Ludwig Weber, Gustav Weber, Adam Weber, Adam Weber und Karl Weber).

In dieser Gruppe bestand der Posaunenchor die ersten Jahre seiner aktiven Zeit, hier sehen Sie eine Aufnahme aus dem Jahre 1912, bevor der Chor gleich um 8 Bläser verstärkt wurde.

Es kam der erste Weltkrieg, damit ruhte der Chor einige Zeit und einige Jahre und wurde nach Ende der Kriegswirren wieder ins Leben gerufen, maßgeblich durch den damals Ortsgeistlichen Pfarrer Paret.

In den Jahren 1919-1923, erinnert sich Karl Kirschenlohr, wurden immer wieder junge Männer durch die Posaunenklänge motiviert und sind mit Begeisterung zum Posaunenchor hinzugekommen. 1923 sind nach den Überlieferungen 25 Männer aktiv im Dienst.

Auch die nächsten Jahre brachten immer wieder Verstärkung, natürlich gab es auch bereits wieder Ausgeschiedene, auch durch den 1. Weltkrieg. Eine Aufnahme von 1935 zeigt einige Bläser von damals.

Der Posaunenchor wächst mit 7 Nachwuchsbläsern bis 1930 auf eine beachtliche Größe heran, die Begeisterung in der Kirchengemeinde, der Stellenwert der Chorgemeinschaft, auch durch seinen Dienst im Gottesdienst, ist kaum zu bremsen.

Karl Kirschenlohr, der hier als „Lohrbacher“ benannt wird, nur aus Verwechslungsgründen natürlich, war selbst seit 1927 als Bläser aktiv. Er hatte, nach dem auch der zweite Weltkrieg den Chor zum Pausieren gezwungen hatte, gemeinsam mit Pfarrer Hermann Stöhrer und Mitglied August Weber den Chor 1947 wieder zu neuem Leben erweckt. Wir gehen heute auf eine kriegsbedingte Schwächung des Chores auf 10-15 Mitglieder aus.

In der Aufnahme aus dem Jahre 1947 sind folgende Bläser zu sehen (von links nach rechts): Karl Kirschenlohr, Pfarrer Hermann Stöhrer, Walter Balschbach, Willi Nelius, Richard Neureuter, Rudi Helm, Karl Henrich, Manfred Werner, August Weber und Karl Kirschenlohr (Lohrbacher).

Es kommen dann weitere 7 Bläser in den 1950-er Jahren hinzu. Bisher ist die Posaunenchorarbeit und Posaunenmusik immer noch alles in Männerhand, erstmals sind jedoch 2 Herren aus dem Ortsteil Trienz dabei. Pfarrer Stöhrer leitet den Chor bis 1949.

Im Jahre 1950 wird erstmals schriftlich ein Ausflug festgehalten, dieser wurde gemeinsam mit dem Kirchenchor auf die Burg Weibertreu bei Weinsberg unternommen, außerdem wurde ein Konzert zu Gunsten der Kirchenglocken begleitet.

Auch im Jahre ´52 wurde besonders über einen Ausflug berichtet, wieder gemeinsam mit dem Kirchenchor, diesmal in Richtung Heidelberg mit einem Besuch des nun dort tätigen Pfarrers Hermann Stöhrer in Großsachsen. Die musikalische Leitung wurde in den Jahren 1950 bis 1957 von Karl Kirschenlohr übernommen, der auch von 1953-1969 offiziell als Obmann agierte.

So fand ein Osterkonzert in Lohrbach 1955 statt oder wurde bei der Einweihung der Kirche in Weisbach mitgewirkt. Bis ins Jahr 1957 hatten dem Posaunenchor dann schließlich 9 Bläser die Treue gehalten, in diesem Jahr wurde die Einweihung des neuen Schulhauses musikalisch umrahmt, Oberlehrer Wilhelm Daberkow wird Dirigent des Posaunenchores.

Daberkow, obwohl er selbst kein Blechblasinstrument beherrschte, brachte sich sehr stark in die Chorgemeinschaft ein, begann schnell mit dem Aufbau des Chores und der Nachwuchsförderung und konnte bereits 1959 neun frisch ausgebildete Bläser in den Chor integrieren. Der Chor war wieder sehr aktiv. Es wurden Ausflüge wie zum Beispiel nach Stuttgart zur Bundesgartenschau 1961 oder auch nach Frankfurt Flughafen unternommen, die erste offizielle Jahreshauptversammlung wurde abgehalten, eine „Vorstandschaft“ mit Obmann, Stellvertreter, Schriftführer und Kassenwart wurde eingeführt. Ein Posaunenchor aus Baiertal war zu Gast in Fahrenbach, das 60-jährige Jubiläum wurde mit Gastpfarrer Stöhrer und Pfarrer Feldmann gefeiert, bei dem der Bezirksposaunenchor und auch der Posaunenchor aus Meckesheim mitwirkten. Landesposaunenwart Wilhelm Bießecker wurde zu einer ganzen Probewoche eingeladen.

Der Chor wurde 1961 durch 10 und schon 1962 durch weitere 3 Nachwuchsbläser verstärkt. Sogar der Landesposaunentag in Karlsruhe wurde 1962 durch Fahrenbacher Posaunenchorler mitgestaltet.

Beim nordbadischen Posaunentag mit 600 Bläsern in Mosbach waren die Herren aus Fahrenbach 1963 mit dabei.

1964 wurde wieder zum LPT nach Karlsruhe gereist, diesmal gemeinsam mit Bläsern aus Schefflenz, nach Bruchsal „ausgeflogen“ und der Kindergarten in Trienz eingeweiht. Es war richtig was los in diesen Jahren im Posaunenchor Fahrenbach. Der Kontakt zur badischen Landesarbeit wurde, auch mit Emil Stober als LPW, weiter vertieft.

3 Jungbläser gab es 1965 als Verstärkung, fünf kamen 1968 und vier 1970 dazu.

Die Posaunenchorsache wurde, auch durch den damaligen Ortspfarrer Brändle, weiterhin stark gefördert und unterstützt. Mittlerweile waren auch einige aus dem Ortsteil Trienz dabei, sodass der Posaunenchor 1968 bei der nun regelmäßig stattfindenden Jahreshauptversammlung in „Posaunenchor Fahrenbach- Trienz“ umbenannt wurde. Karl Kirschenlohr wurde als Obmann von Richard Braun abgelöst und zum Ehrenmitglied und Ehrenobmann ernannt.

Die beiden Aufnahmen aus dem Jahre ´66 zeigen die Mitglieder Karl Kirschenlohr, Friedemann Weber, Klaus Karner, Werner Teicher, Karl Kirschenlohr, Manfred Braun, Roland Kirschenlohr, Rolf Hasselbach, Werner Sigmund, Gerhard Weber, Michael Strammer, Helmut Kröhnert, Rudolf Ehret, Richard Braun, Wilhelm Daberkow

Im Jahre 1971 wurde das 70-jährige Bestehen am 1. Advent mit damals 21 aktiven Bläsern, seit neuestem waren auch 2 Damen dabei, gefeiert. Mit dabei war auch der Bezirksposaunenchor aus Mosbach unter der Leitung von H. Erhard Ockert.

Als Highlight aus den 70-ern ist eine Probewoche mit dem Landesposaunenwart Ludwig Pfatteicher und dem anschließenden Festgottesdienst zum 75. Posaunenchorjubiläum zu nennen. Weiterhin wurde stetig der Nachwuchs gesucht und ausgebildet. In den Jahren 1977/78 wurde Pfarrer Brändle verabschiedet und Pfarrer Arno Schröter festlich eingeführt.

Im Bild von 1979 sind zu sehen: Karl Kirschenlohr, Werner Teicher, Michael Strammer, Roland Kirschenlohr, Andreas Teicher, Hans-Peter Nelius, Roland Teicher, Rüdiger Daberkow, Heinrich Frey, Pfarrer Arno Schröter, Friedbert Nerpel, Dora Baumann, Dieter Jakob, Werner Sigmund, Karl Kirschenlohr, Richard Braun, Ludwig Karner und Wilhelm Daberkow.

In den Jahren 1979 fanden sich 5, 1982 waren es 11 und 1985 dann noch einmal 6 Jugendliche für die Ausbildung. Immer wieder wird die Truppe geschwächt, die Gründe dafür liegen, wie bei allen anderen Gruppen der Freizeitgestaltung auch, in altersbedingten, beruflichen, privaten, oder anderen Freizeitmöglichkeiten begründet.

Der neue Obmann Werner Teicher löste seinen Vorgänger 1979 ab und engagiert sich sehr stark neben Familie und Fußball in seinem Posaunenchor. Die folgenden Jahre werden mit Leben gefüllt, Ausflüge an den Vierwaldstädter See usw. werden durchgeführt. Ein kleines Fest zum 80-jährigen Jubiläum wird gefeiert.

Im Jahre 1988 wird mit H. Julien Bandy eine Probewoche, derzeit sind es 26 Aktive, mit anschließendem Ehrungsgottesdienst durchgeführt.

Immer wieder auf der Suche und der Ausbildung nach neuen Jungbläser startet der Chor 1989 auf neuem Wege eine Ausbildung mit einem externen Ausbilder Herrn Wilfried Boch aus Lohrbach. Aus der Gruppe werden 12 Jugendliche und auch Erwachsene „Jungbläser“ offiziell in den Chor bei einem feierlichen Gottesdienst eingeführt.

Sie sehen hier noch Bilder aus den Jahren 1984 und 1986

Bei der Jungbläsereinführung 1990 wurde, nach 32 aktive Chorleitertätigkeit, die Dirigatsstelle von Wilhelm Daberkow an die junge Daniela Schröter weitergegeben. Sie hatte beim Chorleiterlehrgang der Landesarbeit die Grundsteine der Chorleitung erlernt. Wieder mal wurde ein gemeinsamer Ausflug mit dem Kirchenchor unternommen, diesmal nach Bad Homburg 1990, im Jahr davor hatte man den Herrn Pfarrer Roger Baudy in Oppenau besucht. Der Chor zählte nun 32 aktive Bläser und Bläserinnen!

Traugott Wettach war 1991 zu Gast beim 90-jährigen Bestehen und hat in seinem Amt als Landesobmann der badischen Posaunenarbeit auch einige Ehrungen im Festgottesdienst durchführen können. Bis 1994 sind dann noch 24 BläserInnen aktiv bei der Stange geblieben.

Bild 1990 Einführung Jungbläser

Ab 1994 haben bei den Angeboten der Landesarbeit für Lehrgänge und Freizeiten, in den Bereichen Chorleiterausbildung, Jungbläserausbildung und Bläserlehrgang, regelmäßig Bläser aus den Reihen der Fahrenbacher teilgenommen. Auch im Bezirk Mosbach waren seit ´94 wieder Bläser dabei und so ist der Kontakt zu anderen Chören und Posaunenbläsern intensiviert worden.

Bei verschiedenen Jungbläserausbildungsgruppen, die jetzt wieder intern durchgeführt wurden, sind einige junge Menschen zum Chor gestoßen, das große Jubiläumsjahr 2001 mit 100 Jahren Posaunenchor wurde gezielt angestrebt und geplant. Es war eine gute Truppe beieinander und es wurde auch die Gemeinschaft gepflegt, sodass ein Geburtstag oder eine Jahreshauptversammlung auch mal zu einer nächtlichen Feier bis in den frühen Morgen werden konnte.

Das folgende Bild aus dem Jahre 1996 zeigt den Chor beim Konzert mit der Feier des 95. Jubiläums. Zuvor wurde erstmals ein Übungs- und Bläserwochenende in Gaiberg (HD) in einem Selbstversorgerhaus durchgeführt, was am Ende allen sehr gut gefallen hatte.

Hier hatte Matthias Brand bereits den Dirigentenstab übernommen und ist bis heute, seit dem 15.10.1995, Dirigent beim Fahrenbacher Posaunenchor.

In den Jahren vor dem großen Fest 100 Jahre Posaunenchor gab es jährliche Konzerte/Abendmusiken, Jungbläser wurden ausgebildet, Lehrgänge wurden besucht, die Jungbläsergruppe fuhr mit zum Landesposaunentag nach Lörrach, es ist ein bewegtes „Vereinsleben“. ´99 fährt man zum Ausflug in den Hessischen Odenwald zum Felsenmeer, ein Ehrungsgottesdienst wird durchgeführt.

Wie schon bei H. Daberkow wurde dann auch 1998 der Runde 50- er von Werner Teicher gefeiert, dem Geehrten wurden neben den besten Glückwünschen und musikalischem Ständchen noch ein Sketch und eine eigens kreierte musikalische Erzählung vorgeführt.

Die Jungbläsergruppe aus dem Jahr 1997 geht mit „Patenschaften“ neue Wege und entwickelt sich mit gutem Erfolg. Auch der Landesposaunenwart Armin Schäfer besucht die Gruppe und übt mit den Jugendlichen. Daraus entsteht wiederum Motivation an der Teilnahme an Jungbläserlehrgängen der Landesarbeit.

2000 geht es wieder mal in ein Bläserwochenende, das zweite in der Posaunenchorgeschichte, nach Brettheim, wieder Selbstversorger, wieder wurde viel geübt - und viel gefeiert. Es sind derzeit 34 BläserInnen zu zählen.

Bild 1999 Einführung Jungbläser

Das herbeigesehnte Jubiläumsjahr wird zum Jahreswechsel 2000/2001 musikalisch eingeläutet und ebenso ein Jahr später beschlossen. Das Festprogramm über das Jahr verteilt wurde mit Konzert NBB, Festgottesdienst mit Ehrungen durch LO Wilhelm von Ascheraden, einem Sommerfest mit Zelt, mit Posaunenchören, MGV und Kirchenchor und einem Konzert im Dezember gefeiert.

Bild Silvester 2000 / 2001

Das Bild vom Konzert am 09.12.2001 zeigt die Bläser und Mitwirkenden wie folgt: Werner Teicher (Obmann), Pfarrer Arno Schröter, Kerstin Backfisch, Christel Brand, Gudrun Hillenbrand, Steffen Eppel, Adolf Hillenbrand, Christoph Weber, Werner Sigmund, Steffen Karner, Michael Baumann, Dora Baumann, Silke Brauch, Natalie Sienel, Daniel Eppel, Alexandra Diwo, Matthias Brand (Dirigent), Isabell Rösch, Rebecca Münch, Roland Teicher, Clemens Wittwer, Dietmar Ebel, Helmut Kröhnert, Rafael Dendera, Anke Backfisch, Christine Brand, Mareike Appenzeller, Ludwig Karner, Hilde Sigmund, Ralph Seitz, Kurt Brand und Karlfried Schulz.

Es wurden im Festjahr Werner Teicher, Ludwig Karner und Werner Sigmund für 40 Jahre aktiven Dienst im Posaunenchor geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mit viel Aktion und Programm, ja sogar einer Festzeitung/Festschrift hat der Posaunenchor auf sich aufmerksam gemacht und für seine Art mit dem Lob Gottes und der Musik Menschen zu begeistern für sich geworben.

So konnte gleich im nächsten Jahr die lange ersehnte neue Tuba gekauft und gegen die Alte dem Tubisten Ludwig Karner überreicht und eingetauscht werden.

Wieder wurde der Landesposaunentag in Lörrach, wieder mit einigen Jungbläsern, im Jahre 2002 besucht. In den folgenden Jahren, nach dem großen Jubiläum, wurden Grillfestle und Wanderungen durchgeführt, ein jährliches Konzert/Abendmusik wurde bestritten, immer wieder sind Ehrungen auf der Tagesordnung.

Beispielsweise sind 2003 Helmut Kröhnert (Ehrenmitglied) für 40 Jahre und Adolf Hillenbrand für 10 Jahre geehrt worden. Bereits 2004 wieder Ehrungen. Für diesen Ehrungsabend wurde wieder fleißig geprobt, auch auf dem Bläserwochenende in Obermossau, Hessischen Odenwald. Die Geehrten auf dem Bild sind Gudrun Hillenbrand für 10, Michael Baumann für 10, Kerstin Backfisch für 25 und Roland Teicher für 25 Jahre.

In diesem Jahr war wieder mal einiges geboten. Der Chor war unter anderem in Kehl beim Badischen Posaunentag, wir feierten die Hochzeit von unserem Dirigenten Matthias Brand mit seiner lieben Frau Ilka oder gestalteten den Missionsgottesdienst in Fahrenbach mit.

Der Chor ist auf einem guten Wege, im Bezirk Mosbach sind wir mit der größte Chor, einige Bläser sind 2001-2008 im Bezirksbläserkreis aktiv. Durch eine persönliche Bindung hat sich bis heute eine kleine Tradition gebildet, so Feiern wir seit 2001 den Gottesdienst beim Bockbierfest in Neuenstadt beim Jahresfest der Stadtkapelle Neuenstadt mit.

2005 wurde in Fahrenbach ebenfalls ein Musikverein gegründet, bei dem einige Posaunenchorler das „Blech“ des Musikvereins stellten und heute noch stellen. Es wurde gegrillt und gefeiert, ein Brand im Haus des Proberaumes führte zu einer aufwendigen Sanierung und Wiedereinweihung im September 2005.

2006 wurden Veranstaltungen im Bezirk Mosbach, wie Bezirksbläserwochenenden, Jungbläserzeltlager, Proben mit dem LPW Armin Schäfer, Waldgottesdienst, Abendmusik uvm. gefeiert. Es gab zwei Runde Geburtstage von Heidi Dörner und Gudrun Hillenbrand, erstmals wurde ein „Open-Air-Gottesdienst“ vom Posaunenchor organisiert und ausgerichtet, dabei wurde nach dem feierlichen Gottesdienst neben der Bewirtung der Gäste auch noch Unterhaltungsmusik durch den Musikverein Feuerwehrkapelle Fahrenbach angeboten. Beim Musikfest waren wir dann auch dabei, ebenso wie bei der Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses in Trienz.

Im Jahre 2007 waren wir wieder zahlreich am Landesposaunentag in Pforzheim vertreten. Bereits zu dieser Zeit wurde einem Großspektakel, dem Bundesposaunentag 2008 in Leipzig entgegengefiebert. Bis dahin haben wir jedoch noch die besonderen Ereignisse 2007 wie die Verabschiedung unseres Herrn Pfarrers Arno Schröter und die sehr schmerzhafte Abschiednahme vom langjährigen Ehrenobmann und Ehrenmitglied Werner Teicher erlebt. Er hatte bereits 2003 sein Ehrenamt nach 22 Jahren als 1. Obmann an Dietmar Ebel abgegeben und wurde zum Ehrenobmann ernannt. Es gab einen Festgottesdienst mit Ehrungen im Oktober ´07 oder die 100-Jahrfeier des MGV oder auch die Hochzeit des Tenoristen Clemens Wittwer und Sandra.

Nach der Verabschiedung von Pfarrer Schröter wurde nach der Vakanzzeit die Einführung der neuen Pfarrerin Frau Dr. Ade feierlich mitgestaltet, 2008. Zu dem Zeitpunkt zählte der Chor 34 aktive BläserInnen. Es gab in diesem Jahr wieder eine Menge zu Feiern, einige Geburtstage, unter anderem bei dem Ehrendirigenten Herrn Wilhelm Daberkow zum 75. Geburtstag, Bezirksbläserwochenende, Bockbierfest, der 2. Open-Air-Gottesdienst, Grillfest und Wandertag, Waldgottesdienst, Einführung Kirchengemeinderat und – jetzt kam er endlich, der Deutsche Posaunentag, Bundesposaunentag in Leipzig Anfang Juni 2008. Das Mega- Ereignis, das Massenspektakel, das Highlight für einen Posaunenchorler, mit ca. 16.000 BläserInnen in einem Chor im Stadion in Leipzig, da erfüllte sich ein Traum!!!

Beim Konzert und Abendmusik im Herbst 2008, diesmal mit der neuen Pfarrerin Frau Dr. Ade, wurde noch einmal die tolle Stimmung aus Leipzig zum Ausdruck gebracht und der Chor zeigte eine sehr gute kirchenmusikalische Leistung.

Durch einige Unstimmigkeiten bahnte sich ein Wechsel in der Vorstandschaft an, der Kirchenchor hat seine Arbeit in dieser Zeit endgültig eingestellt.

In das Jahr 2009 wurde mit viel Optimismus gestartet, es wurden ja derzeit wieder Jungbläser ausgebildet, der Chor ist in einer stabilen musikalischen Form und Größe. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Michael Baumann der neue 1. Obmann, der bereits seit 2003 der 2. Hauptverantwortliche war, unterstützt von den Damen Mareike Appenzeller als 2. Obfrau, Rebecca Münch kümmert sich um die Schriftsachen und Natalie Sienel verwaltet die Euros.

Auch 2009 wurden Highlights wie Waldgottesdienst, Geburtstage und Grillfestle oder Hocketse gefeiert.

Die beiden Bilder zeigen noch den Open-Air-Gottesdienst im Juni 2008 mit Gästen und dem MV Feuerwehrkapelle Fahrenbach.

Im Frühjahr 2009 startete die neu gewählte Vorstandschaft, altbewährtes wurde beibehalten und unzweckmässiges verbessert. In diesem Jahr waren Highlights wie die Hochzeit von Isabelle und Ulrich Ried, eine Wanderung mit Grillfest und der 60. Geburtstag von Hilde auf dem Jahresplan – alles gut gemeistert von den „Neuen“.

Im Jahre 2010 wurde im Mai ein Probenwochenende mit unserem LPW Armin Schäfer mit einem Konzert, bzw. Festgottesdienst mit Ehrungen zu einem sehr schönen Rahmen und ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Die beiden Damen, die überhaupt die ersten weiblichen Blechbläser im Fahrenbacher Posaunenchor waren, wurden für 40 Jahre geehrt und mit der Kuhlo-Medaille beschenkt. 25 Jahre war dann auch schon die Silke dabei.

Im Oktober 2010 war die Kirchenvisitation im Ort, der 60. Geburtstag von unserem Harry und seit langem wurde ein Wochenendausflug geplant und fand im Oktober statt. Das Ziel war ins Oberallgäu mit der Besichtigung des Bierkrugmuseums, die Stadt Bregenz und die Seebühne, Ritterkeller mit Rittermahl und eine Käsereiführung mit anschliessender Fahrt der Schmalspurbahn. Es war ein herrlicher und sehr gelungener Ausflug. Vielen Dank.

2011 waren wir aktiv beim Landesposaunentag in Wertheim dabei. Ein Erlebnis, wenn mehrere Musikgruppen an 2 gegenüberliegenden Hängen der Stadt gleichzeitig musizieren - wow. Dann durften wir noch bei unserm Steffen und seiner Steffi zur Hochzeit aufspielen, im Juni in Mörtelstein. Einfach schön.

Das Jahr 2012 begann mit einem Konzert im Januar, Probentag und Generalprobe vorgeschalten. Ein feierliches Festkonzert mit Ehrungen war geplant. Hierbei wurde der Werner Sigmund für 50 Jahre Musizieren im Posaunenchor gefeiert. Welch eine Leistung, was für ein Höhepunkt, was für eine Treue. Zudem war Clemens 25 Jahre, und Heidi, Philipp, Sebastian und Rebecca für 10 Jahre Dank zu sagen.

Im Juli 2012 war ein schöner Ausflug der Posaunenchorler. Es wurde nach Würzburg gereist, mit dem Schiff über den Main bis nach Veitshöchheim geschippert, eine Weinbergwanderung uvm. machten den Ausflug zu einem unvergessenen Tag.

Auch in 2013 war nicht alles Routine, wenngleich die Begleitung des Kirchenjahres mit seinen Kirchenfesten wie Ostern, Pfingsten, Erntedank, Advent und Weihnachten auch seine Reize und Herausforderungen, auch musikalisch mit sich brachte. Im Mai 2013, vom 03.-05. Mai waren wir im „Trainingslager“ zum Probenwochenende in Bretzfeld in der Zwickmühle und haben uns musikalisch, wie auch kulinarisch selbst versorgt. Das heißt durch das Papawerden unseres Dirigenten Matthias hatten wir kurzfristig den Singkreis- und Kirchenchorleiter Friedemann Weber aus Fahrenbach und Herrn Friedhelm Kreß aus Rappach vom Posaunenchor Bitzfeld-Bretzfeld „verpflichten“ können. Den Rest teilten wir in unseren Reihen auf. Das Thema Gemeinschaftspflege wurde auch bei verschiedenen Getränken und vielen Nachtstunden wahrgenommen. Rundum eine gelungene Sache.

Dann das Konzert am 06.10.2013, bei dem Matthias sein Dirigentenamt nach 18 Jahren an Michael Jouvenal abgegeben hat. Sehr schade und doch ist eine Veränderung auch immer nicht nur traurig, sondern auch eine Chance und ein Neuanfang in die Zukunft. Hier hatten auch die Jungbläser schon ihre ersten Töne in der Kirche präsentiert. Toll.

Im August 2013 feierten wir noch die Hochzeit von Dietmar und Marion, einfach sehr feierlich mit dem Posaunenchor auf der „Tribüne“. Da wurde es bei sommerlichen 35° auch ganz schön schwitzig.

2014 hatte der ökumenische Männertreff und der ganze „Männerbezirk“ Mosbach zu einer Sternwanderung mit Abschlussgottesdienst am „Roberner See“ aufgerufen. Hier geschah ein Novum, der Posaunenchor musizierte auch nur mit Männern (das war geplant – und die Damen wurden natürlich zuvor um ihre Zustimmung gebeten…).

Auch in diesem Jahr wurde ein Ehrungsgottesdienst mit insgesamt 6 zu Ehrenden für 25 Jahre Treue gehalten. Das ist immer wieder eine schöne Sache, wenn ein Chor seine langjährigen und treuen Aktiven ehren und mit einem Dank bedenken darf. Ein Bezirksbläserwochenende unter Katharina Stängle wurde mit viel Fahrenbacher Teilnahme besucht und am Jahresende durften wir unserem Werner Sigmund zu ehren seines 70. Wiegenfestes gratulieren und ihn mit Musik beschenken.

Das Jahr 2015 hat mit Neuwahlen begonnen, bei der es galt neue Chorverantwortliche zu finden. Michael Baumann hatte sein Amt des 1. Obmannes zur Verfügung gestellt. Es wurde ein ganzes Vorstandsteam aus 3 Hauptverantwortlichen gefunden, oberste Leitung mit Christoph Weber. Dabei sind noch Natalie Sienel, Steffen Eppel, Mareike Appenzeller und Rebecca Münch.

Leider konnte in 2015 kein Fahrenbacher Beteiligung am Landesposaunentag verzeichnet werden, der Termin ließ es einfach aus verschiedensten Gründen nicht zu. Aber intern konnten wir unsere Jungbläser nach 2 ½ Jahren der Ausbildung offiziell in einem Gottesdienst in den Posaunenchor einführen. Herzlich Willkommen, es sind noch alle 6 mit viel Spaß dabei.

Bis zum Halbjahr, also bis zu den Sommerferien hatten wir schon 2 mal Grillen und sonstige gemeinsame Aktionen unternommen. Im Oktober haben wir einen Tagesausflug nach Eberbach unternommen. Es war ein sehr schöner Tag mit Kutschfahrt, Stadtführung und Weinprobe. Natürlich kam auch die "Gemeinschaftspflege" mit Essen und Trinken nicht zu kurz. Den "Absacker" bekamen wir bei unserem Bläser Rolo in Strümpfelbrunn.

Bild vom Erntedankfest 2015

Im Januar 2016 hat uns leider unser Dirigent Michael Jouvenal verlassen. Wir haben mit Matthias Brand, Friedmann Weber und Dietmar das Jahr 2016 dennoch gut gemeistert und nun mit Michael Heiss einen neuen Dirigenten gefunden.

Bis heute sind im Posaunenchor, in den vergangenen 115 Jahren, für kürzere oder längere Zeit, mit mehr oder weniger Einsatz und Engagement, ca. 152 Bläser und Bläserinnen aktiv dabei gewesen. Wow !

Dabei wurde der Chor offiziell bis heute wie folgt geleitet und musikalisch geführt:

Obmänner
Karl Kirschenlohr (Lohrbach)
1953 – 1969
 
Richard Braun
1969 – 1979
 
Werner Teicher
1979 – 2003
 
Dietmar Ebel
2003 – 2009
 
Michael Baumann
2009 – 2015
 
Team Christoph Weber, Natalie Sienel, Steffen Eppel
2015 – heute
     
Dirigenten
Wilhelm Daberkow
1957 – 1990
 
Daniela Schröter
1990 – 1995
 
Matthias Brand
1995 – 2013
 
Michael Jouvenal
2013 – 2016
 
Michael Heiss
2017 - heute

Und so hoffen wir und wünschen, dass sich auch die nächsten Jahre und die nächste Zukunft immer wieder junge und junggebliebene Menschen finden und finden lassen, die mit ihrem musikalischen Dienst in der Kirche und der Kirchengemeinde Fahrenbach mit dem Posaunenchor Fahrenbach-Trienz für ihre Zuhörer und Mitmenschen Gottes Wort, Kraft und Mut verkünden. Getreu nach dem Vers:

Die Sach ist dein, Herr Jesu Christ

Die Sach, An der wir steh´n

und weil es deine sache ist,

kann sie nicht untergeh´n